Microsoft Teams und Slack im Vergleich

Microsoft Teams

Microsoft Teams

Die Plattform Teams aus dem Hause Microsoft gibt es seit 2017. Die Nutzer von Teams legen Teams anlegen, die jeweils bis zu 200 Kanäle umfassen. Auf diese Weise tauscht man Nachrichten und Dateien aus.

Man kann gemeinsam an Dateien arbeiten. Es gibt Chats, Newsfeeds und Gruppen. Videokonferenzen sind eine der Kernfunktionen. Die Höchstanzahl von Nutzern jedes Teams liegt bei 300 Personen. Nutzer teilen Dateien auf bis zu fünf Accounts. Videokonferenzen sind bei Teams für bis zu 250 Teilnehmern möglich. Alle verfügbaren Team-Versionen enthalten einen sicheren Cloudspeicher. Da es sich um Lösungen im Paket handelt, sind Microsoft Office Anwendungen ebenfalls dabei. Dies entweder online oder als in der Version für den Desktop.

 

Slack

Das Tool Slack von Slack Technologies gibt es seit 2013. Es ist vor allem ein Tool für Chat und den Austausch von Nachrichten. Wer als bereits einen Account bei Dropbox oder Google Drive nutzt, kann mit Slack auch gemeinsam Dokumente bearbeiten. Bis zu 8.000 Nutzern können Slack gemeinsam verwenden. Grundsätzlich kann eine unbegrenzte Zahl von Nutzern Dateien teilen. Die Teilnahme an einer Videokonferenz ist für bis zu 15 Nutzer zeitgleich möglich. Die vollen Möglichkeiten von Slack genießt man, wenn man möglichst alle genutzten Dienste verknüpft. Die Integration der verschiedenen externen Tools ist die große Stärke von Slack.

 

Preise – Angebote nach Anzahl der Nutzer und Umfang der Funktionen

Beide Tools gibt es in einer kostenlosen Basis-Variante. Die weiteren Varianten richten sich danach, wie groß das jeweilige Unternehmen oder die Nutzergruppe ist. Die folgenden Preise gelten laut den Anbietern derzeit pro Person und Monat bei Abschluss eines Jahresabonnements: Für Teams fallen zwischen 4,25 Euro und 19,70 Euro an, jeweils als Teil verschiedener Microsoft365 Pakete. Bei Slack geht es bei 6,25 Euro los, größere Unternehmen zahlen 11,75 Euro. Für sehr große Nutzergruppen sollte man den Anbieter kontaktieren.

 

Beide Tools flexibel beim Betriebssystem

Die beiden Programme sind kompatibel zu den gängigsten Betriebssystemen auf unterschiedlichen Plattformen. Für den PC ebenso wie für mobile Geräte. Hier im Einzelnen:

  • Teams: Android, iOS, Linux, macOS, Windows
  • Slack: Android, iOS, Linux, macOS, Windows, Windows Phone

 

Verschiedene Stärken von Microsoft Teams und Slack

Für große Anwendergruppen wie Großunternehmen ist eher Slack zu empfehlen, für Selbstständige und Freiberufler und kleinere Organisationseinheiten eher Microsoft Teams. Bei der Einbindung externer Apps gewinnt Teams gegenüber Slack. Hier können in der kostenlosen Variante über 400 Apps eingebunden werden. Slacks bietet das Einbinden von bis zu 10 Apps, die man aus über 2000 Apps auswählen kann.

Microsoft Teams ist mit einer maximalen Nutzergröße von 300 Personen noch begrenzt. Dem gegenüber kann Slacks mit einer Kapazität von bis zu 8.000 Nutzern aufwarten. Durch den neuen Slack Connect Dienst sollen sich bis zu 20 weitere externe Nutzer dazuschalten können. Auf diese Weise ersetzt Slack Connect teilweise E-Mails, da der gegenseitige Austausch aller Partner über den Dienst laufen kann.

Der Nutzen in der Praxis zeigt sich vor allem bei der Integration verschiedener Anwendungen. Hier muss man nicht mehr E-Mails zu einem bestimmten Thema einzeln heraus suchen. Man kann einen Kanal bzw. mit Slack Connect einen Nachrichtenstrang pro Thema haben. Man kann so auch einfach direkt per Klick zwischen verschiedenen Themen wechseln.

 

Fazit

Welches Tool man wählen sollte, ist auf den ersten Blick keine einfache Frage, denn beide verfügen über ähnliche Funktionen. Gerade privaten Nutzern oder kleineren Unternehmen sollten zunächst die kostenlose Variante, die für beide Tools erhältlich ist, ausprobieren. Bei den Bezahl-Varianten ist der Einstieg bei Teams etwas günstiger.

Für sehr große Unternehmen ist Slack durch die großen Nutzergruppen von Vorteil. Kleinere Unternehmen sind mit Teams grundsätzlich gut bedient. Eine wichtige Voraussetzung ist, welche Anwendungen und Funktionen die Unternehmen vorrangig nutzen wollen. Die Einbindung von Plattformen wie Google Drive oder Microsoft Cloud ist ebenso wichtig wie das Auswählen der Apps. Beide Tools werden rasant weiterentwickelt, sodass jede Beschreibung nur eine Momentaufnahme sein kann.

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